Tischler-Innung hilft mit Nistkästen gegen die Corona-Langeweile und spendet Einnahmen an die Kinderkrebshilfe Ophoven

Seit Wochen keine Schule, extrem eingeschränkter Kontakt zu Freunden, fehlende Freizeitaktivitäten: Um dem Lagerkoller in der Corona-Krise vorzubeugen, haben die Tischler-Innungen Aachen, Heinsberg, Düren, Jülich, Euskirchen und Mönchengladbach eine Do-it-yourself-Aktion ins Leben gerufen. Unter dem Motto „der frühe Vogel“ konnten sich Familien mit dem gebotenen Abstand und gegen eine Spende Bausätze für Nistkästen bei teilnehmenden Tischlereien abholen. „Wir haben insgesamt rund 2.000 Bausätze produziert und verteilt“, die meisten davon im Kreis Heinsberg, so Stefan Kraik, Obermeister der Tischler-Innung Heinsberg.

Denn hier war die Resonanz besonders hoch. Hier hatte die Ausbreitung des Corona-Virus schon früh zu strengen Ausgangssperren geführt. „Insgesamt haben wir mit 21 Tischlerbetrieben über 800 Nistkästenbausätze angefertigt“, so Stefan Kraik. Er freut sich sowohl über die starke Resonanz unter den Kollegen als auch aus der Bevölkerung. „Zusammenarbeit und Solidarität sind gerade jetzt enorm wichtig. Ich freue mich, dass wir mit der Aktion einen Beitrag dazu leisten konnten“, pflichtet ihm der stellvertretende Obermeister Frank Wirtz zu. Der Erlös der Spenden kommt im Kreis Heinsberg der Kinderkrebshilfe Ophoven zugute.

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