Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Düren-Jülich

Handwerk mit starker Stimme in Berlin

Kreishandwerksmeister Frank Becker vertritt die Interessen des regionalen Handwerks beim politischen Austausch auf Bundesebene

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel reiste Kreishandwerksmeister Frank Becker gemeinsam mit seiner Ehefrau Regina Becker, seiner Tochter Samira Becker, Geschäftsführerin der Schoenen GmbH Abwassertechnik, sowie deren Lebenspartner Philipp Schnuis zu einem zweitägigen politischen Informations- und Austauschprogramm nach Berlin. Als Kreishandwerksmeister der Vereinigten Kreishandwerkerschaft Düren-Euskirchen-Heinsberg vertritt Frank Becker die Interessen der angeschlossenen Innungen und ihrer Mitgliedsbetriebe in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg.
Den Auftakt der Berlinreise bildete der persönliche Empfang durch Thomas Rachel vor dem Plenarsaal des Deutschen Bundestages. In angenehmer Atmosphäre bot sich bereits dort die Gelegenheit zu ersten Gesprächen über die aktuelle Situation des Handwerks und die Herausforderungen des Mittelstands. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die parlamentarische Arbeit des Deutschen Bundestages.
Ein Höhepunkt des ersten Veranstaltungstages war die Teilnahme am 50. PKM-Sommerfest des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Kronprinzenpalais. Die traditionsreiche Veranstaltung zählt zu den wichtigsten Netzwerktreffen des deutschen Mittelstands und bringt jedes Jahr führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Handwerk zusammen.
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Parlamentskreises Mittelstand, Christian Freiherr von Stetten MdB, richteten auch Bundeskanzler Friedrich Merz sowie der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, ihre Grußworte an die Gäste. Beide betonten die herausragende Bedeutung des Mittelstands und des Handwerks als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und unterstrichen die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig zu stärken.
Im Anschluss bot das Sommerfest zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch mit Bundestagsabgeordneten, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Vertretern von Kammern, Verbänden und Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Gespräche machten deutlich, dass die wirtschaftlichen Herausforderungen die Unternehmen aller Branchen gleichermaßen beschäftigen und der direkte Dialog zwischen Wirtschaft und Politik wichtiger denn je ist.
Der fachliche Höhepunkt der Berlinreise folgte am nächsten Tag im Sitzungssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dort diskutierten Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragten der Bundesregierung, Gitta Connemann MdB, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Mathias Middelberg MdB, sowie dem Vorsitzenden des Parlamentskreises Mittelstand, Christian Freiherr von Stetten MdB, über die aktuellen Herausforderungen des deutschen Mittelstands.
Besonders beeindruckend war die Vielfalt der vertretenen Unternehmen. Von Geschäftsführern eines internationalen Flughafens über die Geschäftsführung eines weltweit tätigen Industrieunternehmens, Steuerberater, Bäckereien und Schausteller bis hin zu Handwerksbetrieben aus den unterschiedlichsten Gewerken spiegelte die Gesprächsrunde die gesamte Bandbreite des deutschen Mittelstands wider. Trotz der unterschiedlichen Branchen wurde schnell deutlich, dass die Herausforderungen nahezu identisch sind. Überbordende Bürokratie, steigende Lohnnebenkosten, hohe Steuer- und Abgabenlasten, der zunehmende Fachkräftemangel sowie fehlende Planungssicherheit belasten Unternehmen unabhängig von Größe oder Wirtschaftszweig.
In der offenen Diskussionsrunde hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Erfahrungen unmittelbar aus der betrieblichen Praxis einzubringen und konkrete Anregungen an die politischen Entscheidungsträger zu richten. Gerade dieser unmittelbare Austausch zwischen Unternehmern und Bundespolitik machte den besonderen Wert der Veranstaltung aus.
Für Kreishandwerksmeister Frank Becker war die Berlinreise weit mehr als ein repräsentativer Termin. Im Mittelpunkt stand die Aufgabe, die Anliegen des organisierten Handwerks aus den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg unmittelbar gegenüber den politischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene zu vertreten. Die Gespräche boten die Möglichkeit, die Herausforderungen der Handwerksbetriebe aus der Region praxisnah zu schildern und gleichzeitig wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit der Kreishandwerkerschaft mitzunehmen.
„Unsere Handwerksbetriebe übernehmen täglich Verantwortung – sie bilden aus, schaffen Arbeitsplätze, investieren in die Zukunft und sichern die Versorgung der Menschen vor Ort. Deshalb ist es wichtig, dass ihre Stimme dort gehört wird, wo politische Entscheidungen getroffen werden. Der offene Austausch in Berlin hat gezeigt, dass viele unserer Anliegen angekommen sind. Jetzt gilt es, den Worten konkrete Taten folgen zu lassen. Als Kreishandwerkerschaft werden wir den politischen Dialog weiterhin aktiv begleiten und uns mit Nachdruck für die Interessen unserer Mitgliedsbetriebe einsetzen“, resümierte Kreishandwerksmeister Frank Becker.
Die Berlinreise hat eindrucksvoll verdeutlicht, wie wichtig der kontinuierliche Austausch zwischen Politik und Handwerk ist. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten braucht der Mittelstand verlässliche politische Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und den Abbau bürokratischer Hürden. Die Vereinigte Kreishandwerkerschaft Düren-Euskirchen-Heinsberg wird sich auch künftig mit Nachdruck dafür einsetzen, die Anliegen ihrer Innungen und Mitgliedsbetriebe auf Landes- und Bundesebene einzubringen und damit die Zukunft des Handwerks in der Region aktiv mitzugestalten.

Kreishandwerksmeister Frank Becker vor dem Deutschen Bundestag in Berlin.

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