Kreishandwerkerschaft Rureifel

VERSTEHEN | BÜNDELN | HANDELN

Positiv denken

Wie wir die Krise im Kopf bewältigen

Beim Blick in die Zukunft sehen viele derzeit kein klares Bild. Die Corona-Krise liegt wie ein grauer Schleier über den kommenden Monaten, auch die langfristigen Auswirkungen für die Gesellschaft sind noch unklar. Ob Sorge um eine Infektion oder finanzielle Engpässe– jeder Einzelne kämpft an verschiedenen Fronten und hat dabei eigene Gedanken und Gefühle. Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern positiv nach vorne zu schauen.

Positiv denken lernen

Selbstverständlich bedeutet positives Denken nicht, die Dinge schönzureden oder die Realität aus den Augen zu verlieren. Zweifel und Ängste sind wichtige Gefühle, die uns vor Fehlentscheidungen schützen können. Doch oft lasten negative Gedanken schwerer auf unserem Gemüt, sodass die guten Seiten etwas aus dem Blick geraten. Beim positiven Denken geht es also darum, seine momentane Situation zu akzeptieren und trotz der Krisenerfahrung den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Das heißt: eine gesunde Balance zu finden. Und das kann man lernen. Ein regelmäßiger Tagesrückblick kann zum Beispiel ein Stimmungsaufheller sein, bei dem Sie auf Ihre Errungenschaften oder abgehakten Aufgaben der vergangenen Stunden blicken. Damit fokussieren Sie sich auf positive Gedanken: Also auf die Dinge, die Sie geschafft haben und nicht auf das, was Ihnen dabei im Weg stand oder worüber Sie sich geärgert haben.

 

Vergleichen Sie sich nicht mit anderen

Es gibt Menschen, die bewältigen eine Krise von außen gesehen mit einem Fingerschnippen. Das kann auch daran liegen, dass sie einfach die besseren Voraussetzungen haben: Den optimaleren Wohn- oder Firmenstandort, das größere Haus oder einfach mehr Geld. Doch eigentlich könnten Sie sich auch mit Menschen vergleichen, denen es schlechter geht. Noch besser ist, das gar nicht zu tun. Denn positiv denken heißt auch, die eigenen Erfolge wertzuschätzen. Jeder hat in seinem Leben ganz verschiedene Herausforderungen gemeistert, dafür darf sich jeder Einzelne auch mal auf die Schulter klopfen.

 

Achten Sie auf Ihre Grenzen

Jeder Mensch hat seine eigenen Bedürfnisse und Punkte, an denen es nicht mehr weitergeht. Diese sollten im Zusammenleben respektiert werden. Doch auch jeder Einzelne sollte seine eigenen Grenzen kennen und akzeptieren. Achten Sie auf sich selbst und machen Sie anderen klar, was Ihnen wichtig ist. Das können schon die kleinen Dinge sein. Ob tägliche Rituale wie die Kaffeepause am Nachmittag, nicht 24 Stunden am Tag für alle erreichbar zu sein oder das Tragen bequemer Kleidung nach Feierabend. Achten Sie darauf, dass Sie nicht ständig auf die Dinge verzichten müssen, die Ihnen wichtig sind. Denn zum positiven Denken braucht es auch eine Atmosphäre, in der Sie sich wohl fühlen. Auch diese können Sie sich schaffen.

Weitere Tipps zum Thema finden Sie im IKK Onlinemagazin:
www.ikk-classic.de/positiv-denken

 

Quelle: IKK Classic

Bild: Adobe Stock