Kreishandwerkerschaft Rureifel

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Nationale Weiterbildungsstrategie als Beitrag zu einem gelingenden strukturellen Wandel in den Betrieben

Zur öffentlichen Vorstellung der Nationalen Weiterbildungsstrategie erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie legt die Bundesregierung nun ein Bündel arbeitsmarkt- und bildungspolitischer Maßnahmen vor, das einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, Weiterbildung und Weiterbildungsakteure zu stärken und den durch die Digitalisierung getriebenen Strukturwandel der Arbeitswelt zu flankieren.

Das Handwerk ist Partner der Nationalen Weiterbildungsstrategie und begrüßt das erarbeitete Ergebnis im Grundsatz. Das gilt insbesondere für die in der Strategie verankerten Maßnahmen zur Stärkung der Höheren Berufsbildung, vor allem der Meisterqualifikation. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die im Handwerk dringend benötigten Fachkräfte zu sichern.

Mit fast einer Million Betriebe und überwiegend kleinbetrieblichen Strukturen ist es dem ZDH vor allem ein Anliegen, kleine und mittlere Unternehmen für die Veränderungen der Arbeitswelt zu stärken. Dem muss die Nationale Weiterbildungsstrategie stärker gerecht werden, indem zum Beispiel die Lotsenfunktion der Qualifizierungsberatung der Arbeitsagenturen ausgebaut wird und die vorhandenen Förderinstrumente für die betriebliche Weiterbildung konsequent auf den Bedarf von Kleinstbetrieben angepasst werden.

Damit der strukturelle Wandel auch in den Betrieben des Handwerks gelingt, müssen bei der jetzt anstehenden Umsetzung der Strategie die Erfordernisse dieser Unternehmen und die vorhandenen Strukturen zur Unterstützung dieser Betriebe in den Fokus gerückt werden.“

Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks (www.zdh.de)