Kreishandwerkerschaft Rureifel - News

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Jeder Jugendliche kann im Handwerk genau den Beruf finden, der zu seinen Fähigkeiten passt

Zu Beginn des Ausbildungsjahres ermuntert Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer Jugendliche, sich auf der Suche nach einer Lehrstelle auch im Handwerk umzuschauen. „Das Handwerk bietet so unterschiedliche und vielfältige Berufsbilder, das darunter mit Sicherheit jeder Jugendliche genau den Beruf finden kann, der zu seinen Fähigkeiten passt. Über 130 Ausbildungsberufe gibt es im Handwerk – vom Augenoptiker, Steinmetz und Konditor über den Chirurgiemechaniker oder Galvaniseur bis hin zum Elektrotechniker. Gesucht werden vor allem noch Anlagenmechaniker, Elektroniker oder Friseure.“

Der ZDH-Präsident nimmt den Start des Ausbildungsjahres auch zum Anlass noch einmal wichtige bildungspolitische Forderungen des Handwerks zu bekräftigen. „Der im Koalitionsvertrag versprochene Berufsbildungspakt darf nicht erst am Ende der Legislaturperiode vorgelegt werden. Jetzt muss langsam mal etwas kommen. Wir brauchen die Gleichwertigkeit der akademischen und der beruflichen Ausbildung, auch finanziell. Wer seinen Meister macht, muss dafür zahlen.

Wer ein Studium absolviert, kann das in der Regel ohne Gebühren. Die Meisterausbildung muss künftig kostenfrei sein. Für Auszubildende und Meisterschüler muss es ein Azubi- oder Meisterticket geben, wie jetzt schon für Studenten das Semesterticket. Finanzielle Signale von Seiten der Bundesregierung sind jetzt wichtig, um ihre Ankündigung auch sichtbar zu machen. Im aktuellen Haushaltsplan sinkt allerdings der Etat des Bildungsministeriums, während der gesamte Bundeshaushalt steigt. Das spricht nicht gerade für einen hohen Stellenwert.“

Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)