Kreishandwerkerschaft Rureifel

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Das lokale Handwerk stärken

Unterstützung für Betriebe vor Ort: Die Kreishandwerkerschaft Rureifel ruft zum Zusammenhalt in der Corona-Krise auf

 

Die Corona-Krise ist eine riesige Herausforderung für die gesamte Gesellschaft auf unterschiedlichen Ebenen – gesundheitlich, sozial und auch wirtschaftlich. „Umso wichtiger ist es, dass wir zusammenhalten, um möglichst gut durch die Krise zu kommen“, sagt Gerd Pelzer, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rureifel. „Besonders für viele kleine Unternehmen geht es trotz staatlicher Unterstützung jetzt um die Existenz.“

 

Initiativen wie beispielsweise helfen.gemeinsamdadurch.de haben Aktionen gestartet, um Unternehmen durch die derzeitige Krisensituation zu helfen. „Dabei geht es vor allem um Geschäfte und Restaurants, die definitiv auch Unterstützung in dieser schwierigen Zeit benötigen“, sagt Gerd Pelzer. „Was dabei manchmal leider etwas übersehen wird, ist das Handwerk vor Ort. Das gilt für nahezu alle Gewerke.“

 

Arbeitsabläufe an die aktuelle Situation angepasst
Momentan, so der Kreishandwerksmeister, hätten die meisten Handwerksbetriebe, deren Geschäfte nicht geschlossen wurden – wie Friseure, Cafés oder Imbisse, noch ganz gut damit zu tun, vorhandene Aufträge abzuarbeiten. „Wir merken aber, dass derzeit viele gewerbliche und private Auftraggeber sehr zögerlich sind, geplante Projekte erst einmal auf Eis legen oder Aufträge stornieren“, berichtet Gerd Pelzer. „Für viele Gewerke bedeutet das, dass wir den Kriseneffekt erst mit einer Zeitverzögerung von einigen Monaten spüren werden.“ Für ein Handwerk, das auch nach der Krise leistungsfähig sein soll, sei es wichtig, gerade jetzt Aufträge zu vergeben – sei es für Reparaturen, einbruchhemmende Fenster, einen Schrank für zusätzlichen Stauraum oder größere Projekte wie die neue Küche. „Unsere Mitgliedsbetriebe werden von uns als Kreishandwerkerschaft und von den Fachverbänden ständig mit den neusten Informationen zu Hygiene- und Abstandsregeln versorgt. Die meisten Betriebe haben ihre Abläufe an die aktuelle Situation angepasst und können so sehr gut weiterarbeiten“, berichtet der Kreishandwerksmeister.

 

Dem Friseurhandwerk und seinen Kunden wünschen wir einen erfolgreichen Neustart.