23. Frühjahrstreffen des Heinsberger Handwerks

  • 11.04.2018
  • Uhr
  • Kreissparkasse Erkelenz

Bereits zum dritten Mal in Folge war die Kreissparkasse Heinsberg mit ihrer Hauptstelle in Erkelenz der Gastgeber des diesjährigen 23. Frühjahrstreffen der Kreishandwerkerschaft Heinsberg.

 

 

Nach der Begrüßung des Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Heinsberg Thomas Giessing, der in seiner Ansprache die enge Verbundenheit mit dem Handwerk im Kreis Heinsberg betonte, übernahm Kreishandwerksmeister Edwin Mönius das Wort. „Handwerk steht für Beständigkeit im Wandel. Familiengeführte Betriebe nehmen Verantwortung für und in ihrer Region wahr und versorgen die Regionen – Stadt und Land – mit Produkten und Dienstleistungen. Sie schaffen Arbeitsplätze und qualifizieren junge Menschen in der Breite und auf hohem Niveau. Sie stabilisieren, sind auf Langfristigkeit bedacht, wirtschaften nachhaltig und mit Verantwortungsbewusstsein“, so Kreishandwerksmeister Edwin Mönius.

Der Kreishandwerksmeister freute sich, mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, dem Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen einen hochkarätigen Gastredner in Erkelenz willkommen heißen zu dürfen.

Gratulation und Lob für die Kammersieger

Bei der Ehrung von Kammersiegern im Rahmen des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks sagte Kreishandwerksmeister Edwin Mönius zu den Ausgezeichneten: „Sie haben sich durch Ihr Können, durch Einsatzbereitschaft und durch Ansprüche, nicht an andere, sondern an sich selbst, hervorgetan. Sie sind ein Vorbild für alle jungen Menschen in unserem Kreis und in unserem Land. Wir sind alle sehr stolz auf Sie. „Zu Ihrem herausragenden Erfolg gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Für Ihr Engagement und Ihre Leistungsbereitschaft danke ich Ihnen im Namen aller Ehrenamtsträger des Heinsberger Handwerks. Sie haben sich bereits in jungen Jahren als würdige Gesellen bewährt und zum guten Ruf des Heinsberger Handwerks beigetragen“, so Mönius.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, Freude an Ihrem schönen Handwerksberuf und Erreichen all Ihrer beruflichen und privaten Ziele.“

Nach einer musikalischen Darbietung eröffnete Kreishandwerksmeister Mönius die Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Max Esser von Wurtswaren Esser sowie Guido Randerath, Geschäftsführer der Heinsberger Firma ELTEBA unter der Leitung des Journalisten Thorsten Pracht. Pinkwart bestärkte in der Gesprächsrunde die Handwerker aus dem Kreis Heinsberg die vielfältigen Angebote des Landes NRW in Sachen Digitalisierung zu nutzen. Darüber hinaus forderte er einen schnelleren Ausbau des Glasfasernetzes. Der Minister sagte zu, noch bestehende Hürden abzubauen und somit die Region für Investoren noch interessanter zu machen. Max Esser bestätigte die dringende Notwendigkeit der Digitalisierung, mahnte jedoch, man dürfe vor lauter Technologie nicht die Produkte des heimischen Handwerks und dessen Kunden außer Acht lassen. Guido Randerath von der Firma ELTEBA bestätigte diese Einschätzung. Er räumte jedoch ein, dass der mit seinem Unternehmen beim Einstieg in die Digitalisierung zu Beginn sehr viel Lehrgeld bezahlt hat. Alles und jedes in digitaler Form darzustellen, müsse zwangsläufig scheitern, wenn spezielle und individuelle Lösungen gefragt seien. Digitalisierung könne zwar helfen, maßgeblich entscheidend bleibe aber das Handwerk letztendlich.