Auswirkungen des Coronavirus 2021 Teil III

Wir informieren über die heute aktualisierte CoronaschutzVO NRW (A.) und eine günstige Bezugsmöglichkeit für evaluierte, zuverlässige Corona-Schnelltests (B.).

A. CoronaschutzVO NRW, Regelungen ab 7. März 2021, mit Blick auf das Handwerk
Nach erster Veröffentlichung am 5. März wurde die CoronaschutzVO NRW heute, 8. März 2021, nochmals mit Blick auf körpernahe Dienstleistungen aktualisiert (siehe am Ende). Unsere Kurzfassung für das Handwerk:

Weiterhin gilt:
Im Arbeitsleben gilt weiter die Abstand-Hygiene-Alltagsmaske-Lüften-Regel, d.h., in geschlossenen Räumen haben Mitarbeiter wie auch Kunden mindestens eine Alltagsmaske nach § 3 Absatz 1 Satz 1 zu tragen, wenn dort nicht sicher der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Alltagsmasken sind bei Verkaufsstellen im Außenbereich Pflicht.

Grundsätzlich reichen Alltagsmasken. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands im erlaubten Einzelhandel. Bei der Inanspruchnahme von Handwerksdienstleistungen sind FFP2-Masken Pflicht, wenn Kunde/Azubi zulässigerweise keine Maske tragen und der Mindestabstand unterschritten wird, z.B. bei Friseuren.

Neu ist:
Im Kfz-Handel/sonstigen Ausstellungen von Handwerksbetrieben gilt:
Je 1 Kunde pro angefangene vierzig Quadratmeter der Verkaufsfläche. Zutritt dürfen Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit erhalten.

„Einfache Rückverfolgbarkeit“ bedeutet, dass Unternehmen Name, Adresse, Telefonnummer sowie Zeitraum des Aufenthalts erfassen und 4 Wochen aufbewahren müssen. Für die Datenerfassung und die dazugehörige Datenschutzerklärung können die beiliegenden Muster verwendet werden.

Für körpernahe Dienstleistungen (Friseure, Kosmetiker) gilt seit heute neu:
Wenn die Kundin oder der Kunde zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske trägt, dürfen diese Dienstleistungen oder Handwerksleistungen nur dann ausgeführt werden, wenn für die Kundinnen und Kunden ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest nach § 4 Absatz 4 CoronaschutzVO NRW vorliegt und für das Personal, das diese Handwerks- oder Dienstleistungen ausführt, alle zwei Tage ein Schnell- oder Selbsttest nach § 4 Absatz 4 CoronaschutzVO NRW durchgeführt wird. Bis zum 1. April 2021 kann ein Test nach § 4 Absatz 4 CoronaschutzVO NRW auch durch einen Coronaselbsttest ersetzt werden, der von den Kundinnen und Kunden unmittelbar am Ort der Dienstleistung in Anwesenheit des Personals durchgeführt und während der Dienstleistung aufbewahrt wird. Auch das Personal kann bis zu diesem Zeitpunkt Selbsttests einsetzen; diese sind als Nachweisersatz am Ort der Dienstleistung für jeweils eine Woche aufzubewahren.

Anmerkung: Damit werden gesichtsnahe Dienstleistungen, ohne dass der Kunde dabei Maske trägt, bei vorherigem Selbst-/Schnellttest möglich. Auch mit Kunden, die zulässigerweise, wie z.B. bei Asthma durch ärztliches Attest belegt, auf eine Maske verzichten dürfen, kann so verfahren werden. Im Übrigen gilt bei Friseurdienstleistungen wie Haareschneiden weiterhin: Maske auf!

Die CoronaschutzVO NRW sowie die aktuell gültigen Testverordnungen von Bund und Land NRW finden Sie wie immer auch unter: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw.

B. Coronaschnelltest günstig beim lokalen Innungsmitglied beziehen
Über das lokale Sanitätshaus Mitschke (Innungsmitglied) haben alle Innungsmitglieder die Möglichkeit, den sehr zuverlässigen Schnelltest Flowflex, evaluiert vom Paul-Ehrlich-Institut, zu einem günstigen Preis (4,25 Euro netto/Stück nur für Innungsmitglieder, abweichend vom regulären Angebot) beziehen. Bestellen Sie direkt beim Sanitätshaus Mitschke, Angebot hier.

Die Tests empfehlen sich nicht nur bei Friseurdienstleisten, sondern auch präventiv zum Schutz der Mitarbeiter mit vielen Kundenkontakten oder um Schülerpraktikanten alle zwei Tage zu testen.

Bild: Romolo Tavani – stock.adobe.com

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