Kreishandwerkerschaft Niedersachsen-Mitte

Ukrainekrieg: Steuerliche Erleichterungen bei Lieferkettenproblemen

Viele Handwerksbetriebe sehen sich derzeit mit zusammenbrechenden Lieferketten – zum Beispiel bei Bauholz, Sperrholz und Parkett – wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine konfrontiert. Dies führt teilweise dazu, dass Betriebe ihre Aufträge nicht mehr abarbeiten können oder ihre Betriebstätigkeiten sogar vollständig einstellen müssen.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich daher an das Bundesfinanzministerium (BMF) gewandt und dort für großzügige Stundungsmöglichkeiten und eine wohlwollende Prüfung von Anträgen auf Herabsetzung von Vorauszahlungen geworben.
Das BMF hat nun versichert, dass Anträge auf Stundungen oder Herabsetzung von Vorauszahlungen in der Regel schnell und unkompliziert bewilligt werden sollen. Betroffene Betriebe sollten allerdings beachten, dass es sich jeweils um individuelle Einzelfallentscheidungen handelt und daher die Anträge auch begründet werden müssen. Der ZDH empfiehlt den Unternehmen, die einen Antrag auf Stundung oder Herabsetzung ihrer Vorauszahlungen stellen möchten, in jedem Fall ihren Steuerberater einzubinden.
Teilen
Teilen
Twittern