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Bettenhygiene

Ein ruhiges, behagliches Ambiente und eine gute Matratze sind gute Voraussetzungen für erholsamen Schlaf. Genauso wichtig ist die Bettenhygiene! Eine regelmäßige, professionelle Pflege sämtlicher Bettwaren hilft beim entspannten Ein- und Durchschlafen. Denn es gibt nicht nur offensichtliche oder hörbare Störfaktoren, sondern unzählige, unsichtbare Quälgeister.

Ungebetene Gäste im eigenen Bett?
Bis zu 10.000 Milben leben in jedem Bett in Deutschland; sie lieben ein feuchtwarmes Milieu. Ein erwachsener Mensch schwitzt pro Nacht etwa 0,5 Liter Körperflüssigkeit aus und schafft so den idealen Nährboden für die Verbreitung der winzigen Spinnentierchen. Sie sind nur unter dem Mikroskop sichtbar und können daher heimlich, still und leise unseren Schlaf stören. Es sind allerdings nicht die Milben, sondern deren Ausscheidungen, die allergische Reaktionen auslösen können: vom lästigen Niesen bis zum Hautausschlag. Kleinkinder und ältere Menschen sind besonders anfällig für die sogenannte Hausstauballergie.

Raus mit den Störenfrieden!
Milben ernähren sich vorzugsweise von menschlichen Hautschuppen. 0,25 Gramm davon genügen, um Tausende von ihnen monatelang satt zu machen. Daher ist es wichtig, neben dem sichtbaren Schmutz sämtliche Rückstände von Schweiß und anderen Ausscheidungen frühzeitig und vollständig zu entfernen.

Experten empfehlen eine professionelle Bettenreinigung mindestens einmal im Jahr, im Idealfall bei jedem Saisonwechsel im Sommer und Winter. Entscheidend für eine wirkungsvolle Grundreinigung ist das geeignete Verfahren, die Nassreinigung in einem DTV-Fachbetrieb zum Beispiel. Bettenhygiene beginnt daher bereits beim Kauf, sprich bei der Entscheidung für Bettwaren, die sich problemlos waschen lassen. Die Pflegekennzeichnung verrät es und ist auch für die Fachkräfte in der Textilreinigung eine Orientierungshilfe.

Nassreinigung ist das neue Waschen!
Und die Alternative zur Haushaltwäsche. Ob für synthetische Bettwaren, Daunen- oder Federbetten, die international als Wet-Cleaning etablierte Methode ist ein umweltgeprüftes Schonverfahren für alle waschbaren Bettwaren.

Voluminöse Schlaf- und Wohndecken, Oberbetten oder Kopfkissen haben in den geräumigen Nassreinigungs-Maschinen ausreichend Bewegungsfreiheit. So können Waschmittel und Pflegeprodukte optimal einwirken und mitsamt dem Schmutz rückstandsfrei wieder ausgespült werden.

Das gilt insbesondere für Daunen- und Federbetten, denn Bettwaren aus natürlichen Materialien reagieren besonders empfindlich auf Schweiß, Staub oder Milbenkot. Verschwitze Daunen und Federn verkleben, Betten und Kissen werden schwer und verlieren ihre Wohlfühleigenschaften. In der Nassreinigung können sie sich wieder frei entfalten und gewinnen ihre atmungsaktive, temperaturregulierende Funktion zurück.

Kuscheln auf der richtigen Grundlage
So richtig fluffig und leicht werden Oberbetten und Kopfkissen erst durch die sanfte Trocknung in den geräumigen Tumblern. Temperatur und Luftdruck werden exakt auf die Materialien abgestimmt und können im Gegensatz zur Haushaltsmaschine minutiös gesteuert werden.

Zur vollständigen Bettenhygiene gehört selbstverständlich die rechtzeitige Reinigung von Matratzen und Bettpolstern. Absaugen oder Lüften genügt nicht, um jede Art von Schmutz- und Gebrauchsspuren zu entfernen.

DTV-Betriebe kooperieren mit Fachbetrieben, die sich auf die Matratzenreinigung spezialisiert haben und die für jede Matratzenart das geeignete Verfahren wählen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die intensive, vollständige Trocknung. Sie verhindert, dass sich gesundheitsschädliche Keime oder Schimmel bilden.

Quelle: www.reinigen-lassen.com
Bild: MEV Verlag GmbH